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Leseprobe – E-Mails aufräumen, entrümpeln, löschen


Auszug Seite 7

Inhalte herausfiltern

Wenn Mails konkrete Daten und Nachrichten enthalten, die von Bedeutung sind, dann ziehen Sie diese Informationen heraus und legen Sie dort ab, wo sie hingehören. Anschließend können Sie die Mail löschen, weil der Rest meist unbedeutend ist.

Die richtigen Fragen stellen

"Fangen Sie an, andere Fragen zu stellen, dann bekommen Sie auch andere Antworten", lautet eine Weisheit. Fragen Sie sich in Zukunft also nicht, "ob" Sie etwas noch mal gebrauchen können, sondern fragen Sie sich "wofür" Sie etwas noch gebrauchen können. Sie werden verblüfft sein, wie sich damit die Sichtweise plötzlich verändert. Sollten Sie auf das "wofür" keine klare Antwort geben können, dann trennen Sie sich davon – oder in unserem Fall: Löschen Sie die alte E-Mail.

Ihre aktuellen Mails sollten Ihre momentane Tätigkeit oder Inhalte
widerspiegeln, die für Ihre Zukunft wichtig sind.

Die Hürde zum Löschen senken

Im Kapitel "weitere Arbeitsordner anlegen" erfahren Sie unter "Quartals-papierkörbe" ein System, das Ihnen hilft, sich von Mails schrittweise und turnusmäßig zu trennen. Ziel ist es, sich Arbeitsweisen anzueignen, mit denen von vornherein unnötiger Ballast vermieden und die Hürde zum Löschen gesenkt wird.

Beim Entrümpeln kann man noch einen Schritt weiter gehen und auch den Non-Business-Bereich mit einbeziehen. Folgender Grundsatz kann hier als Messlatte fungieren und Orientierung geben: Das, was Sie umgibt, sollte den momentanen Stand Ihrer Persönlichkeit entsprechen. Damit ist z.B. gemeint, dass Sie Spaßmails löschen, die Sie erhalten haben und die

Lernen Sie, sich von Dingen zu trennen,
ohne dabei ein schlechtes Gefühl zu entwickeln

haben und die Ihnen heute nur noch ein mildes Lächeln abringen. Und zwar nicht etwa, weil Sie es schon kennen, sondern weil Sie diese Form von Humor heute nicht mehr anspricht. Sie haben sich weiterentwickelt.


 


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